• Mit wenigen Ausnahmen sollten fast alle Medikamente wie gewohnt vor der Untersuchung eingenommen werden. Insbesondere bestimmte Tabletten zur Behandlung der Zuckerkrankheit sollten aber vor der Untersuchung nicht eingenommen werden (Metformin enthaltende). Wenn Marcumar zur Blutverdünnung eingenommen wird, so sollten Sie sich etwa eine Woche vor Untersuchung mit dem durchführenden Arzt in Kontakt setzen, um das entsprechende Procedere abzusprechen. Im Falle von Pradaxa oder Xarelto bitten wir ebenfalls um Information/Rücksprache mindestens einen Tag vor Untersuchung. Aspirin (ASS 100, Herz-ASS etc.), Clopidogrel (Plavix, Iscover), Ticagrelor (Brilique) oder Efient (Prasugrel) brauchen vor der Untersuchung nicht abgesetzt werden.
  • Bitte teilen Sie uns vor der Untersuchung mit, wenn bei Ihnen Medikamentenunverträglichkeiten, eine Kontrastmittel- oder Jodallergie bestehen. Sollten bestimmte Operationen in den Wochen und Monaten nach der Herzkatheteruntersuchung geplant sein oder leiden sie an einem Glaukom (grüner Star), so muss dies ebenfalls vor der Untersuchung mitgeteilt werden.
  • Die Untersuchung wird üblicherweise bei vollem Bewusstsein durchgeführt und ist schmerzfrei. Bei Kontrastmittelgabe kann ein kurzes Hitzegefühl im Körper entstehen, außerdem kann es während der Ballondehnung zu einem Druck- oder Engegefühl in der Brust kommen.
  • Nach Untersuchungsende und dem Entfernen der Schleuse werden ein Druckverband und oft auch ein Sandsack auf der Einstichstelle platziert und für mehrere Stunden belassen. In dieser Zeit müssen Sie strenge Bettruhe einhalten. Die korrekte Positionierung des Sandsackes und die Einhaltung der Bettruhe sind wichtig, um bedrohliche Nachblutungen zu verhindern, die zu zusätzlichen Eingriffen führen könnten und so Ihren Krankenhausaufenthalt ungeplant verlängern könnten.
  • Da über die Katheter millimetergenaue Arbeit am Herzen verrichtet wird, ist es wichtig, dass der Patient während der gesamten Untersuchung ruhig liegen kann. Sollte während der Untersuchung ein Missempfinden, Schmerz oder körperliches Bedürfnis entstehen, so sollte dies dem Herzkatheterarzt rechtzeitig mitgeteilt werden, damit dieser sich darauf einstellen kann.

Prof. Dr. med. Florian Krötz

Chefarzt Medizinische Klinik

Chefarztsekretariat
Claudia Pauker
T 08151 18-2535, F 08151 18-2584

CTO-Workshop am 16. Oktober 2021 von 9 bis 16.30 Uhr im Klinikum Starnberg

Fortbildungsveranstaltung des CIK - Club interventioneller Kardiologen, zusammen mit dem Arbeitskreis CTO der AGIK intervention und der Kardiologie Innenstadt, München.
Ohne Teilnahmegebühren - 8 CME Punkte beantragt.
Thema: Chronische Koronarverschlüsse - XIII
Fälle mit offenene Diskussionen und Experten im HK-Labor mit Live-Übertragung.
Mit angeschlossenem Kurs für HK-Pflegekräfte zum Thema "Intrakoronare Bildgebung und Physiologie".

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