Intensivmedizin

Unsere großzügig gestaltete, interdisziplinäre Intensivstation verfügt über zwölf Behandlungsplätze, davon acht in geschlossenen Einzelzimmern. Zusätzlich steht in der Notaufnahme ein Schockraum für akute Notfälle zur Verfügung. Die Medizinische Klinik betreut ihre Patienten eigenständig und die Intensivstation verfügt über eine eigene 24-stündige Arztpräsenz.

Auf der Intensivstation werden alle bekannten internistischen intensivmedizinischen Notfälle und Erkrankungen behandelt. Die häufigsten sind kardiale Notfälle (Akutes Koronarsyndrom, Herzinfarkt, Lungenödem, Herzrhythmusstörungen, Z. n. Reanimation etc.), pulmonale Erkrankungen (Pneumonie, ARDS, akute Obstruktion, Lungenarterienembolie etc.), gastrointestinale Erkrankungen (GI-Blutung, Pankreatitis, Leberversagen, etc.) sowie schwere Infektionen (Sepsis) und Intoxikationen. Zusätzlich werden regelmäßig neurologische Notfälle wie Krampfanfälle, zentralnervöse Infektionen, unklare Bewusstseinsstörungen, Delir etc. behandelt.
Als Krankenhaus der Akutversorgung mit 24-h-Herzkatheterbereitschaft werden zudem regelmäßig Patienten nach externer (und interner) Reanimation einschließlich Hypothermiebehandlung betreut.

Hierfür werden alle gängigen intensivmedizinischen Überwachungs- und Therapiemöglichkeiten sowie die entsprechenden Medizingeräte vorgehalten:

  • Moderne Philips Monitoranlage
  • Beatmung: sechs Beatmungsgeräte (EVITA 4, XL, V 500 Fa. Dräger; V 60 Fa. Respironics ) zur invasiven und nichtinvasiven Beatmung einschließlich Kapnometrie, Verneblertherapie sowie transkutaner CO2-Messung. Individuelle  und differenzierte Beatmungstherapie mit allen etablierten Beatmungsmodi
  • Perkutane Tracheotomie: Etabliert ist die Dilatationstracheotomie nach Griggs und Ciaglia.
  • Bronchoskopie: Ein therapeutisches Bronchoskop steht immer zur Verfügung.
  • Schrittmachertherapie: transvenöse und kutane passagere Schrittmachertherapie (Herzschrittmacher)
  • PiCCO-System: Die Flüssigkeitstherapie/Hämodynamik kann an allen Stellplätzen mit dem PiCCO-System überwacht werden.
  • Intraaortale Gegenpulsation
  • Automatisiertes Oberflächenkühlungssystem für die therapeutische Hypothermie nach Reanimation
  • 24-h-Notfall-Gastroskopie-Bereitschaft: s. unsere Schwerpunktinformationen zur Endoskopie
  • Dialyse: zwei moderne Dialysegeräte, 24-h-Bereitschaft für dialysepflichtiges Nierenversagen

Den wichtigen ethischen Fragen der Intensivmedizin am Lebensende weichen wir nicht aus. Intensivmedizin ist für uns kein Selbstzweck. Wir bemühen uns vielmehr, jedem Patienten in jeder Lebensphase, insbesondere auch am Lebensende, gerecht zu werden.

Es besteht die volle Weiterbildungsermächtigung für Intensivmedizin über 24 Monate.

Klinikum Starnberg
Medizinische Klinik

Oßwaldstr.1
82319 Starnberg
T 08151 18-2240 / F 08151 18-2243
 
www.klinikum-starnberg.de

Chefarzt
Prof. Dr. med. Peter Trenkwalder