Therapieablauf bei der Behandlung von Brustkrebs

Typischer Therapieablauf bei geplanter brusterhaltender Operation

Nach Sicherung der Diagnose „Brustkrebs“ (meist durch Stanz-Gewebeprobe) werden in einem gemeinsamen Gespräch die weiteren Therapieschritte festgelegt. Dabei ist es entscheidend, einerseits höchste onkologische Sicherheit zu erreichen, andererseits die individuellen Wünsche der Patientin so weit wie möglich zu berücksichtigen.
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Wiederherstellung der Brust nach Brustentfernung

Leider kann bei etwa 20% der Brustkrebs-Patientinnen die betroffene Brust nicht erhalten werden. In solchen Fällen besprechen die Plastischen Chirurgen mit der Patientin bereits vor der Operation die Möglichkeiten eines Wiederaufbaus der Brust (= Brustrekonstruktion) besprochen.
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Was bedeutet die Entfernung des sog. Wächter-Lymphknotens (Sentinel-Lymphknoten) aus der Achselhöhle?

Der sog. Wächter-Lymphknoten in der Achselhöhle ist die erste Auffangstation von Tumorzellen des Tumorknotens, die über die Lymphbahnen abtransportiert werden.
Damit der Wächter-Lymphknoten während der Operation sicher gefunden wird, wird er vor der Entfernung des eigentlichen Tumorknotens in der Brust auf zwei verschiedene Arten markiert:
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Wann ist zum Beispiel die Markierung und Entfernung des Sentinel-Lymphknotens nicht sinnvoll bzw. möglich?

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Medikamentöse Therapie nach der Operation

Den meisten Frauen wird nach der Operation eine medikamentöse Therapie (sog. "adjuvante Therapie") empfohlen. Das Ziel dieser Behandlung ist das Abtöten von Tumorzellen, die trotz Operation möglicherweise noch im Körper verblieben sind (z.B. in der Blutbahn, in den Lymphwegen).
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Wann muss heute noch eine Chemotherapie verabreicht werden?

Wird der entfernte Tumor aufgrund der histologischen Untersuchung als nicht empfindlich auf Hormone (= hormonrezeptornegativ) eingestuft ist die Durchführung einer Chemotherapie häufig nicht zu umgehen. Dabei werden meist 6 Zyklen von chemotherapeutisch wirksamen Substanzen im Abstand von etwa 3 Wochen verabreicht. Dies kann ambulant geschehen. Die Behandlung ist also nach etwa 18 Wochen beendet.
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Was tun bei Tumorausbreitung im Körper (sog. Fernmetastasierung)?

Unter einer Tumormetastase versteht man eine Absiedelung des Tumors in ein entferntes Organ (z.B. in die Lunge, die Leber oder in das Skelettsystem).
In solchen Fällen ist fast immer eine medikamentöse Behandlung entweder durch antihormonell wirksame Substanzen oder  auch eine Chemotherapie erforderlich. Im Vordergrund der Behandlung steht der Erhalt oder die Verbesserung der Lebensqualität, zum Beispiel durch die gezielte Beseitigung von Schmerzen oder die Bestrahlung einer isolierten Knochenmetastase (v.a. bei Frakturgefahr). In seltenen Fällen kann auch die operative Entfernung eines Tumorherdes sinnvoll sein.

Tumorkonferenz

Wöchentliche Teilnahme

Regelmäßige Teilnahme

  • Plastische Chirurgie: S. Schmiedl (www.plastchir.com)
  • Psychoonkologie: E. Mauser, A. Thielmann
  • Sozialdienst: U. Steffen
  • Chirurgie/Innere Medizin: vom Hause
  • Palliativmediziner
  • Controlling - DRG
  • Qualitätsmanagement
  • Onko-Nurse, Breast-Nurse
  • Study-Nurse

Terminvergabe und allgemeine Informationen

Gabriele Beringer
Tel.: (0 81 51) 18-23 10
Fax: (0 81 51) 18-23 27

Chefarzt
Prof. Dr. med.
Christoph Anthuber

Leiter des Gynäkologischen Krebszentrums,
Leiter der Geburtshilfe im Perinatalzentrum,
Leiter des interdisziplinären Beckenbodenzentrums

Terminvergabe Mammographiescreening

Radiologie Starnberger See
Tel. (0 81 51) 65 18 40
Fax (0 81 51) 18-28 02