Rezidiv – Wenn der Krebs zurückkehrt

Bei einem kleinen Teil der Patientinnen (etwa fünf bis zehn von hundert) kommt es innerhalb von zehn Jahren nach der Erstbehandlung zu erneutem Tumorwachstum im verbliebenen Brustgewebe. Wurde die Brust entfernt, kann ein Rückfall an der Haut des Brustkorbes auftreten. Die Spezialisten sprechen von einem Lokalrezidiv. Anzeichen dafür können knotige Veränderungen oder Rötungen der operierten Brustseite sein. Sicher abgeklärt werden muss, ob der Tumor sich nicht doch auch in andere Organe oder Gewebe ausgebreitet hat. Sollten Anzeichen für eine Tumorabsiedelung in Knochen, Leber oder anderen Organen gefunden werden, sieht die Behandlung anders aus.

Behandlung eines Lokalrezidivs
Bei einem Lokalrezidiv nach brusterhaltender Operation wird die Brust meist entfernt. Vorher sollte die Möglichkeit eines plastischen Wiederaufbaus besprochen werden. In manchen Fällen kann nochmals brusterhaltend operiert werden.

Erfolgsaussichten bei einem örtlich begrenzten Rückfall
Die Behandlung des Lokalrezidivs ähnelt der Ersterkrankung mit heilender Absicht. Je länger der Abstand zur Erstbehandlung ist und je kleiner das Rezidiv, desto besser sind die Heilungschancen. Wenn die Patientin bei der Erstbehandlung keine Antihormontherapie erhalten hat oder diese bei Auftreten des Lokalrezidivs schon beendet war, kann eine solche Therapie das Risiko der weiteren Krankheitsausbreitung eventuell senken. Voraussetzung ist, dass das Tumorgewebe empfindlich auf Hormonentzug reagiert.

 

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Chefarzt
Prof. Dr. med.
Christoph Anthuber

Leiter des Brustzentrums und des Gynäkologischen Krebszentrums,
Leiter der Geburtshilfe im Perinatalzentrum

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Radiologie Starnberger See
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