Schwerpunkte der Orthopädie und Unfallchirurgie am Klinikum Starnberg

Im Klinikum Starnberg sind die Orthopädie und Unfallchirurgie in einer gemeinsamen Abteilung zusammengeführt worden. Neben den akuten Verletzungen können auch Verletzungsfolgen elektiv rekonstruiert werden.

Folgende Schwerpunkte sind vorhanden:

  • Unfallchirurgie des gesamten Haltungs- u. Bewegungsapparates
  • Endoprothetik, insbesondere Hüft-, Knie-, Schulter- und Sprunggelenks-Endoprothetik
  • Schulterchirurgie
  • Wirbelsäulenchirurgie
  • Sportorthopädie
  • Arthroskopie aller Gelenke mit Schwerpunkt Knie, Schulter, Ellenbogen und Sprunggelenk

Somit ist durch ein Team hochspezialisierter Fachärzte für Unfallchirurgie und Orthopädie mit differenzierter Fachausrichtung auf den Gebieten Endoprothetik, Schulter- und Wirbelsäulenchirurgie sowie Arthroskopie und Sportorthopädie eine umfassende, differenzierte Versorgung der Patienten möglich.

Arbeitsunfall- (BG) und Unfallchirurgische Sprechstunde

Med. Sprechstunden

Datum: Dienstags & Freitags nur nach Vereinbarung

Uhrzeit: Di 10.00 bis 12.00 Uhr, Fr. 13.00 - 15.00 Uhr

Ort: Klinikum Starnberg, Ambulanzräume

Beschreibung: BG / Traumatologische Sprechstunde
Dr. K. Gärtner - Oberärztin, FÄ für Chirurgie, kommisarische Leiterin der Unfallchirurgie
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Schwerpunkt Endoprothetik

Die Endoprothetik ist am Klinikum Starnberg seit Jahren etabliert. Neben der klassischen Hüft- und Kniegelenks-Endoprothetik wird auch intensiv und spezialisiert die Schulter- und Sprunggelenks-Endoprothetik betrieben. Hierbei werden neben den klassischen Operationsmethoden auch die sog. minimalinvasiven Verfahren sowie die Verfahren mit modernen Endoprothesen angeboten. So werden im Bereich der Hüft-Endoprothetik neben den klassischen zementierten und zementfreien Systemen auch die sog. Oberflächenersatzprothesen wie auch Kurzschaftprothesen implantiert.

Im Bereich der Knie-Endoprothetik wird neben den Oberflächenersatzprothesen auch bewährt auf die unicondyläre Implantation eines medialen bzw. auch lateralen Schlittens zurückgegriffen.

Die Schulterendoprothetik hat sich zur Wiederherstellung der Funktion des Schultergelenkes und damit der Gebrauchsfähigkeit der oberen Extremität durchgesetzt. Hierbei kann neben der exakten anatomischen Rekonstruktion des Gelenkes mittels einer Endoprothese auch bei fehlender Rotatorenmanschette durch eine Umkehrung der Gelenksituation eine Wiederherstellung des Schultergelenks erzielt werden. Weiterhin sind auch auf dem Gebiet der Schulterendoprothetik bei entsprechender Indikation die Oberflächenersatzprothesen eine ideale Alternative bei der anatomischen Rekonstruktion.

Schwerpunkt Schulterchirurgie

In den letzten Jahren hat sich am Klinikum Starnberg die Schulterchirurgie fest etabliert. Hierbei werden sämtliche rekonstruktiven bis hin zu den endoprothetischen Eingriffen durchgeführt. Neben den arthroskopischen Techniken zur Behebung des Outlet Impingement oder Beseitigung der subacromialen Bursitis oder Tendinitis calcarea stellen sich als weiterer Schwerpunkt die rekonstruktiven Maßnahmen der Rotatorenmanschette sowie die Stabilisierung des Schultergelenkes nach akuter Luxation oder bei chronischer Instabilität dar. Selbstverständlich werden auch minimalinvasiv sämtliche Sportverletzungen am Schultergelenk, wie beispielsweise die AC-Gelenksdissoziation oder SLAP-Läsionen, behandelt. Bei den degenerativen Erkrankungen wie der Omarthrose oder der Defektarthropathie kommen die oben genannten endoprothetischen Maßnahmen zur Anwendung.

Schwerpunkt Wirbelsäulenchirurgie

Durch die Einbindung eines Neurochirurgen sowie eines orthopädischen Wirbelsäulenspezialisten in das breit gefächerte Ärzteteam ist es möglich, sämtliche Indikationen an der Wirbelsäule von der HWS bis zum Sakrum anzubieten. Im Vordergrund stehen hierbei sämtliche Verfahren der Bandscheibenchirurgie, von den minimalinvasiven Schmerzbehandlungen bis zum Golden Standard der mikrochirurgischen Nukleotomie. Weiterhin stehen im Vordergrund Operationen zur Dekompression des Wirbelkanals sowie neben mono- und multisegmentalen Fusionen auch die Bandscheiben-Endoprothetik an HWS und LWS.

Sportorthopädie / Arthroskospie

Auf dem Sektor der Sportorthopädie ist es möglich sämtliche akuten Sportverletzungen minimalinvasiv zu versorgen bzw. auch deren Folgeerscheinungen wieder zu beheben. Im Vordergrund stehen hier naturgemäß die Meniskus- und Kreuzbandchirurgie. Aber auch unterschiedliche Therapieverfahren zur Knorpelregeneration bzw. -rekonstruktion sind Schwerpunkte auf diesem Sektor. Neben autologen Knorpel-Knochen-Transplantationen werden auch Knorpelzell-Züchtungen mit Re-Implantationen angeboten.
 

PD Dr. med. M. Pfahler

Leitender Arzt Orthopädie
Facharzt für Orthopädie, Rheumatologie,
Spezielle orthopädische Chirurgie, Sportmedizin, Physikalische Therapie, Chirotherapie
Tel.: (0 89) 97 05 16 88 88
Fax: (0 89) 97 05 16 88 89

Dr. med. Kathrin Gärtner

Oberärztin Unfallchirurgie
Kommissarische Leitung Unfallchirurgie
FÄ für Chirurgie, Unfallchirurg
Tel.: (0 81 51) 18-21 73
Fax: (0 81 51) 18-25 16