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SCHMERZFREI DURCH DAS KRANKENHAUS -
EINE UTOPIE? |
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| Schmerzfrei
durch das Krankenhaus |
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Durch Teilnahme an einem bundesweiten Forschungsprojekt
optimiert das Klinikum Starnberg die Schmerzbehandlung.
„Die Patienten erwarten nach einer Operation Schmerzen und
wir Ärzte stellen sicher, dass sie nicht enttäuscht werden“.
Diese provokante Aussage des britischen
Anästhesisten David Eastwoods über die Schmerzbehandlung
in den Krankenhäusern wollten die Ärzte im Klinikum Starnberg
keinesfalls akzeptieren. |
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Die Klinik nahm deshalb mit
24 anderen Akutkliniken in Deutschland an einem bundesweiten Forschungsprojekt
teil. In einer Befragung wurde zunächst die Meinung der Patienten
über die Schmerzbehandlung erfragt und die Kenntnisse von Ärzten
und Pflegekräften dazu ermittelt. Dadurch war es möglich
typische Schwachstellen in der Schmerzbehandlung aufzudecken.
Die entstandene Mängelliste wurde aufgearbeitet
und über eine verbesserte Information der Betroffenen, über
die Erstellung einer „Schmerzkarte“ zur standardisierten
Behandlung und über die Einführung neuer Verfahren eine
Verbesserung in der Therapie der Schmerzen erreicht. „Nicht
die Vielzahl der Medikamente war erfolgreich, sondern eher die Auswahl
gut
bekannter Schmerzmittel, die regelmäßig, in der richtigen
Dosis, dem richtigen Zeitintervall und vor allem rechtzeitig an
die Patienten ausgegeben wurden“, so Dr. Joachim Wießler,
der ärztliche Leiter des Projektes und Oberarzt am Klinikum.
Aber nicht nur der Einsatz von Schmerzmitteln
wurde optimiert sondern auch nicht medikamentöse Therapieverfahren
eingeführt. Die Schmerzbehandlung wird nun als interdisziplinäre
Aufgabe verstanden, an der sich alle Therapeuten beteiligen. Die Pflegekräfte
messen und dokumentieren regelmäßig die Schmerzstärken.
„Pflegende sind die Schnittstelle für ein erfolgreiches
Schmerzmanagement, denn sie erkennen die Bedürfnisse der Patienten
direkt“, so die Pflegedirektorin, Cornela Wöretshofer und
pflegerische Leiterin des Projekts. An Schmerzen erinnert sich der
Patient nach dem Klinikaufenthalt noch monatelang. Sie prägen
seine Meinung über den Krankenhausaufenthalt und vielleicht auch
über das ganze Krankenhaus.
Eine abschließende Nachbefragung zeigte
dann, dass die Bemühungen sich in der Zufrieden-heit der Patienten
deutlich niederschlagen, dass die Gabe der Schmerzmittel schneller
und effektiver erfolgt, dass das Projekt sich also deutlich gelohnt
hat. |
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TRÄGER DES ZERTIFIKATS
"CERTKOM - QUALIFIZIERTE SCHMERZTHERAPIE" |
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Ein Zertifikat bescheinigt nun, dass am
Klinikum Starnberg eine qualifizierte Schmerztherapie etabliert wurde,
vor allem dass ein Weg beschritten wurde, die Versorgung der Schmerzpatienten
ständig zu verbessern.
Certkom - qualifizierte Schmerztherapie
Zertifikat der Gesellschaft für qualifizierte Schmerztherapie
Certkom e.V. vom 14.11.2007
»» Zertifikat
anzeigen [0.1 mb] |
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Schnellere Gesundung |
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Fax: +49 8151 18-2222
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